Fachbegriffe von A bis Z
Lexikon
Fachbegriffe aus Stressmanagement, Resilienz, Achtsamkeit, Kommunikation und Selbstfürsorge – kurz erklärt, mit Alltagsbeispielen.
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A
- Abgrenzungsiehe Grenzen setzen
- Ablenkungensiehe Digitale Achtsamkeit
- AchtsamkeitAchtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit absichtsvoll auf den gegenwärtigen Moment zu richten, ohne das Wahrgenommene sofort zu bewerten.
- Achtsamkeitsmeditationin: Achtsamkeit
- Adrenalinin: Stressreaktion
- AffirmationenAffirmationen sind bewusst gewählte, bejahende Sätze, mit denen eine hilfreichere Sicht auf sich selbst eingeübt wird.
- Aktives ZuhörenAktives Zuhören bedeutet, einem Menschen zuzuhören, ohne ihn mit eigenen Gedanken, Ratschlägen oder Vergleichen zu unterbrechen – und das Verstandene anschließend in eigenen Worten zurückzugeben.
- AkzeptanzAkzeptanz bedeutet, die Wirklichkeit als das anzuerkennen, was sie gerade ist, statt Kraft im Kampf gegen das Unveränderliche zu binden.
- Amygdalain: Stressreaktion
- Anerkennungin: Wertschätzung
- AngstAngst ist eine natürliche Reaktion auf eine erwartete Bedrohung und in dieser Funktion überlebenswichtig – sie schärft die Aufmerksamkeit und bereitet auf Handeln vor.
- Angststörungin: Angst
- Angstzuständesiehe Angst
- Atemmeditationin: Achtsamkeit
- AtemtechnikenAtemtechniken sind Übungen, die über eine bewusste Atmung die körperliche Anspannung senken.
- Aufmerksamkeitsiehe Achtsamkeit
- Aufmerksamkeitsspannesiehe Digitale Achtsamkeit
- Augenhöhesiehe Wertschätzung
- Autogenes Trainingin: Entspannungstechniken
- Autopilotsiehe Achtsamkeit
B
- BedürfnisseBedürfnisse sind allgemeine menschliche Grundanliegen wie Sicherheit, Verlässlichkeit, Anerkennung oder Ruhe – sie sagen, worum es geht, aber nicht, wie es zu erfüllen ist.
- Beobachtungin: Gewaltfreie Kommunikation
- Betriebliches GesundheitsmanagementBetriebliches Gesundheitsmanagement, kurz BGM, ist der planvolle Umgang eines Betriebs mit der Gesundheit der Beschäftigten – von den Arbeitsbedingungen über die Wiedereingliederung bis zu freiwilligen Angeboten.
- Beziehungsebenein: Vier-Ohren-Modell
- Beziehungskonfliktin: Konflikt
- Bildschirmzeitin: Digitale Achtsamkeit
- Bittein: Gewaltfreie Kommunikation
- Blickkontaktsiehe Kommunikation
- Body-Scanin: Achtsamkeit
- BoreoutBoreout bezeichnet einen Zustand aus anhaltender Unterforderung, Langeweile und dem Gefühl, keinen Sinn in der eigenen Arbeit zu finden.
- BurnoutBurnout bezeichnet einen Zustand tiefer Erschöpfung, der aus dauerhafter Belastung ohne ausreichende Erholung entsteht und sich auf die Arbeit bezieht.
- Burnout-PräventionBurnout-Prävention umfasst alles, was verhindert, dass aus dauerhafter Belastung eine Erschöpfung wird, aus der es keinen kurzen Weg zurück gibt.
C
- Chronischer Stressin: Stress
- Coachingin: Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Compassion FatigueCompassion Fatigue, auf Deutsch Mitgefühlserschöpfung, bezeichnet die Erschöpfung, die entsteht, wenn jemand über lange Zeit das Leid anderer mitträgt.
- Cortisolin: Stressreaktion
D
- DankbarkeitDankbarkeit ist die Fähigkeit, das wahrzunehmen und anzuerkennen, was im eigenen Leben trägt – auch dann, wenn vieles schwierig ist.
- Dauerstressin: Stress
- DeeskalationDeeskalation bezeichnet alles, was die Anspannung in einer zugespitzten Situation senkt, bevor sie in Aggression oder Abbruch kippt.
- Denkfallenin: Glaubenssätze
- Denkmusterin: Glaubenssätze
- Depressionin: Burnout
- Digital Detoxin: Digitale Achtsamkeit
- Digitale AchtsamkeitDigitale Achtsamkeit bedeutet, bewusst zu entscheiden, wann und wofür digitale Geräte genutzt werden, statt dem nächsten Impuls zu folgen.
- Distressin: Stress
- Dramadreieckin: Konflikt
- Druckmittelin: Manipulation
- Du-Botschaftsiehe Ich-Botschaft
E
- Eigenverantwortungin: Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Einsamkeitin: Burnout
- Eisenhower-MatrixDie Eisenhower-Matrix ordnet Aufgaben in vier Felder, gebildet aus den Fragen „wichtig?“ und „dringend?“.
- Emotionale IntelligenzEmotionale Intelligenz bezeichnet die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen, zu nutzen und zu regulieren.
- Emotionensiehe Gewaltfreie Kommunikation
- Emotionsregulationin: Empathie
- EmpathieEmpathie ist die Fähigkeit, die Gedanken und Gefühle eines anderen Menschen nachzuvollziehen, ohne sie zu den eigenen zu machen.
- Energiebilanzsiehe Erholung und Pausen
- EntspannungstechnikenEntspannungstechniken sind erlernbare Verfahren, die die körperliche Anspannung gezielt senken – über die Muskeln, über den Atem oder über die Vorstellung.
- Erfolgstagebuchin: Selbstwirksamkeit
- Erholung und PausenErholung ist der Vorgang, bei dem verbrauchte Kräfte wieder aufgefüllt werden und der Körper auf sein Ruheniveau zurückkehrt.
- Erlauberin: Innere Antreiber
- Erschöpfungin: Burnout
- EskalationsstufenDie Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl beschreiben, wie ein Konflikt in neun Schritten von der Verhärtung bis zur gemeinsamen Zerstörung fortschreitet.
- Eustressin: Stress
F
- FeedbackFeedback ist eine Rückmeldung über beobachtetes Verhalten und dessen Wirkung, verbunden mit einem Wunsch für die Zukunft.
- Fehlerkulturin: Feedback
- FlowFlow bezeichnet den Zustand, in dem jemand völlig in einer Tätigkeit aufgeht, das Zeitgefühl verliert und die Anstrengung nicht mehr als Anstrengung erlebt.
- Fokuszeitensiehe Digitale Achtsamkeit
- Framingsiehe Reframing
- Fremdwahrnehmungin: Selbstfürsorge
- Frühwarnzeichenin: Burnout
- Führungin: Betriebliches Gesundheitsmanagement
G
- GaslightingGaslighting bezeichnet das systematische Infragestellen der Wahrnehmung, der Erinnerung oder des Urteilsvermögens eines Menschen, bis dieser sich selbst nicht mehr traut.
- Gedankenmusterin: Glaubenssätze
- Gefühle benennenin: Gewaltfreie Kommunikation
- Gefühlsvokabularin: Gewaltfreie Kommunikation
- Gehmeditationin: Achtsamkeit
- Gelassenheitin: Zufriedenheit
- Gewaltfreie KommunikationGewaltfreie Kommunikation ist eine von Marshall B.
- Gewohnheiten ändernEine Gewohnheit ist ein automatisierter Ablauf aus Auslöser, Handlung und Belohnung, der ohne Entscheidung abläuft.
- GlaubenssätzeGlaubenssätze sind verinnerlichte Überzeugungen über sich selbst, andere und die Welt, die als Tatsache erlebt werden statt als Meinung.
- Grenzen setzenGrenzen setzen bedeutet, die eigene Belastbarkeit wahrzunehmen und sie gegenüber anderen zu vertreten – freundlich im Ton und klar in der Sache.
- GrübelnGrübeln ist wiederholtes Denken über dieselbe Sache, das zu keinem Ergebnis führt und die Stimmung verschlechtert.
H
- Haltungin: Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Handlungsfähigkeitsiehe Selbstwirksamkeit
I
- Ich-BotschaftEine Ich-Botschaft beschreibt, was jemand wahrnimmt, fühlt und braucht, statt dem Gegenüber eine Eigenschaft zuzuschreiben.
- Immunsystemin: Stressreaktion
- Innere AntreiberInnere Antreiber sind unbewusste Leitsätze, die unter Druck automatisch das Steuer übernehmen, etwa „Sei perfekt“ oder „Mach es allen recht“.
- Innerer KritikerDer innere Kritiker ist die abwertende Stimme im eigenen Kopf, die Fehler vergrößert, Erfolge kleinredet und häufig in der zweiten Person spricht.
- Isolationin: Burnout
K
- KillerphrasenKillerphrasen sind Standardsätze, die einen Vorschlag abwürgen, ohne sich mit ihm zu beschäftigen – etwa „Das haben wir immer so gemacht“ oder „Dafür haben wir keine Zeit“.
- Klärungsfragenin: Aktives Zuhören
- Klärungsgesprächin: Konflikt
- Kohärenzgefühlsiehe Resilienz
- KommunikationKommunikation ist der Austausch von Informationen zwischen Menschen – über Worte, über Stimme und über den Körper zugleich.
- KonfliktEin Konflikt ist ein Zusammenstoß unvereinbarer Interessen, Ziele oder Sichtweisen zwischen Menschen, die aufeinander angewiesen sind.
- Konfliktkompetenzsiehe Konfliktmanagement
- KonfliktmanagementKonfliktmanagement ist der bewusste Umgang mit Konflikten in einer Organisation – von der Vorbeugung über die Klärung bis zur Nachsorge.
- Kongruenzsiehe Kommunikation
- Körpersprachein: Kommunikation
- Kraftquellenin: Resilienz
- Krisenkommunikationsiehe Kommunikation
- Kritik annehmenin: Feedback
L
- Lebensqualitätsiehe Zufriedenheit
- Lösungsorientierungsiehe Konfliktmanagement
M
- Mach es allen rechtin: Innere Antreiber
- Mach schnellin: Innere Antreiber
- Machtgefällesiehe Manipulation
- ManipulationManipulation ist der Versuch, das Verhalten eines anderen Menschen zu steuern, ohne die eigene Absicht offenzulegen.
- Meditationin: Achtsamkeit
- Missverständnissein: Vier-Ohren-Modell
- Mitgefühlin: Empathie
- Mobbing am ArbeitsplatzMobbing bezeichnet feindselige Handlungen, die sich über längere Zeit wiederholt gegen dieselbe Person richten und diese ausgrenzen oder herabsetzen.
- Moderationsiehe Konfliktmanagement
- Motivationin: Gewohnheiten ändern
- Multitaskingin: Digitale Achtsamkeit
N
- Nein sagenin: Grenzen setzen
- Nervensystemin: Stressreaktion
- Neujahrsvorsätzein: Gewohnheiten ändern
- Neuroplastizitätin: Gewohnheiten ändern
- Neurotransmitterin: Stressreaktion
- Nonverbale Kommunikationsiehe Kommunikation
- Noradrenalinin: Stressreaktion
O
- Opferrollein: Manipulation
- Optimismusin: Affirmationen
P
- Paraphrasierenin: Aktives Zuhören
- Parasympathikusin: Stressreaktion
- Pareto-Prinzipin: Zeitmanagement
- PerfektionismusPerfektionismus ist der Anspruch, keine Fehler zu machen, verbunden mit der Sorge, bei einem Fehler als Person abgewertet zu werden.
- Perspektivwechselin: Empathie
- Phobienin: Angst
- Phubbingin: Digitale Achtsamkeit
- Positives Denkenin: Affirmationen
- Priorisierungin: Zeitmanagement
- Progressive MuskelentspannungDie Progressive Muskelentspannung ist ein Entspannungsverfahren, bei dem einzelne Muskelgruppen kurz angespannt und dann bewusst gelöst werden.
- ProkrastinationProkrastination bezeichnet das wiederholte Aufschieben wichtiger Aufgaben trotz erwarteter Nachteile.
- Psychesiehe Stressreaktion
- Psychologiesiehe Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Psychologischer Beraterin: Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Psychotherapiein: Angst
R
- ReframingReframing bedeutet, eine Situation in einen anderen Deutungsrahmen zu stellen und dadurch anders auf sie reagieren zu können.
- Reizüberflutungin: Stress
- ResilienzResilienz ist die Fähigkeit, belastende Zeiten zu überstehen und danach wieder auf ein tragfähiges Niveau zurückzufinden.
- Respektsiehe Wertschätzung
- Risikofaktorenin: Resilienz
- Routinenin: Gewohnheiten ändern
- Rückmeldungsiehe Feedback
S
- Sachebenein: Vier-Ohren-Modell
- Sachkonfliktin: Konflikt
- Salutogenesein: Resilienz
- Schichtdienstin: Stress
- Schlafstörungenin: Burnout
- SchlagfertigkeitSchlagfertigkeit ist die Fähigkeit, auf einen verbalen Angriff so zu reagieren, dass die eigene Würde gewahrt bleibt – ohne selbst verletzend zu werden.
- Schmeicheleiin: Manipulation
- Schuldgefühlein: Grenzen setzen
- Schutzfaktorenin: Resilienz
- Sei perfektin: Innere Antreiber
- Sei starkin: Innere Antreiber
- Selbstakzeptanzin: Selbstmitgefühl
- Selbstbeobachtungsiehe Selbstfürsorge
- Selbstbildin: Selbstwertgefühl
- Selbstführungsiehe Zeitmanagement
- SelbstfürsorgeSelbstfürsorge bezeichnet den bewussten, verlässlichen Umgang mit den eigenen Kräften – Schlaf, Pausen, Bewegung, Kontakt und das rechtzeitige Nein.
- Selbstgesprächein: Innerer Kritiker
- Selbstkontrollesiehe Gewohnheiten ändern
- Selbstkonzeptin: Selbstwertgefühl
- Selbstkritiksiehe Innerer Kritiker
- Selbstliebesiehe Selbstmitgefühl
- Selbstmanagementsiehe Zeitmanagement
- SelbstmitgefühlSelbstmitgefühl bedeutet, sich in schwierigen Momenten so zu behandeln wie einen guten Freund: freundlich im Ton, ehrlich in der Sache.
- Selbstreflexionin: Selbstfürsorge
- Selbstvertrauensiehe Selbstwertgefühl
- Selbstwahrnehmungin: Selbstfürsorge
- SelbstwertgefühlDas Selbstwertgefühl ist die innere Antwort auf die Frage, ob man als Person in Ordnung ist – unabhängig von Leistung, Aussehen oder Zustimmung.
- SelbstwirksamkeitSelbstwirksamkeit ist die Überzeugung, eine schwierige Aufgabe aus eigener Kraft bewältigen zu können.
- Selbstzweifelin: Innerer Kritiker
- Sitzmeditationin: Achtsamkeit
- Souveränitätin: Schlagfertigkeit
- Ständige Erreichbarkeitin: Digitale Achtsamkeit
- Streng dich anin: Innere Antreiber
- StressStress ist die körperliche und seelische Reaktion auf eine Anforderung, die die eigenen Mittel zu übersteigen scheint.
- Stressauslösersiehe Stressoren
- StressmanagementStressmanagement umfasst alle Maßnahmen, mit denen sich Belastung verringern und die eigene Widerstandskraft stärken lässt.
- StressorenStressoren sind die konkreten Auslöser, die eine Stressreaktion in Gang setzen – von Zeitdruck über Konflikte bis zu Lärm und eigenen Ansprüchen.
- StressreaktionDie Stressreaktion ist das körperliche Alarmprogramm, das bei einer Anforderung binnen Sekunden Energie bereitstellt und den Körper auf Handeln umstellt.
- Supervisionsiehe Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Sympathikusin: Stressreaktion
T
- Teamkulturin: Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Tonfallin: Kommunikation
- Totschlagargumentin: Schlagfertigkeit
- Transaktionsanalysein: Innere Antreiber
- Traumain: Angst
- Traumreisein: Entspannungstechniken
U
- Überbrückungssatzin: Schlagfertigkeit
- Überforderungin: Stress
- Überlastungin: Stress
V
- VergebungVergebung bedeutet, den Groll gegenüber jemandem loszulassen, der Unrecht getan hat – ohne das Geschehene gutzuheißen und ohne die Beziehung wieder aufnehmen zu müssen.
- Vergleichsfallein: Selbstwertgefühl
- Verhaltenstherapiein: Angst
- Verwunderungsfragein: Aktives Zuhören
- Verzögerungssatzin: Schlagfertigkeit
- Vier-Ohren-ModellDas Vier-Ohren-Modell des Psychologen Friedemann Schulz von Thun beschreibt, dass jede Äußerung vier Botschaften zugleich enthält: eine Sachinformation, eine Selbstkundgabe, einen Beziehungshinweis und einen Appell.
- Vitamin Dsiehe Burnout
W
- Warnsignalein: Burnout
- WertschätzungWertschätzung ist die Haltung, einen Menschen unabhängig von seiner Leistung als wertvoll zu behandeln – sichtbar in Zeit, Aufmerksamkeit und Verlässlichkeit.
- Widerstandskraftsiehe Resilienz
- Winterbluesin: Burnout
- Wohlbefindenin: Zufriedenheit
- Work-Life-BalanceWork-Life-Balance bezeichnet ein Verhältnis von Arbeit und übrigem Leben, das auf Dauer tragfähig ist.
Z
- ZeitdruckZeitdruck ist das Erleben, für eine Aufgabe weniger Zeit zu haben, als sie braucht.
- ZeitmanagementZeitmanagement ist die bewusste Entscheidung darüber, was mit der verfügbaren Zeit geschieht und in welcher Reihenfolge.
- ZufriedenheitZufriedenheit ist die überdauernde Bewertung des eigenen Lebens als stimmig – anders als Glück, das ein kurzer Gefühlszustand ist.
- Zuhörensiehe Aktives Zuhören
- Zynismusin: Burnout