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Fachbegriffe von A bis Z

Lexikon

Fachbegriffe aus Stressmanagement, Resilienz, Achtsamkeit, Kommunikation und Selbstfürsorge – kurz erklärt, mit Alltagsbeispielen.

Stand: 27. September 2026

A

  • Abgrenzungsiehe Grenzen setzen
  • Ablenkungensiehe Digitale Achtsamkeit
  • AchtsamkeitAchtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit absichtsvoll auf den gegenwärtigen Moment zu richten, ohne das Wahrgenommene sofort zu bewerten.
  • Achtsamkeitsmeditationin: Achtsamkeit
  • Adrenalinin: Stressreaktion
  • AffirmationenAffirmationen sind bewusst gewählte, bejahende Sätze, mit denen eine hilfreichere Sicht auf sich selbst eingeübt wird.
  • Aktives ZuhörenAktives Zuhören bedeutet, einem Menschen zuzuhören, ohne ihn mit eigenen Gedanken, Ratschlägen oder Vergleichen zu unterbrechen – und das Verstandene anschließend in eigenen Worten zurückzugeben.
  • AkzeptanzAkzeptanz bedeutet, die Wirklichkeit als das anzuerkennen, was sie gerade ist, statt Kraft im Kampf gegen das Unveränderliche zu binden.
  • Amygdalain: Stressreaktion
  • Anerkennungin: Wertschätzung
  • AngstAngst ist eine natürliche Reaktion auf eine erwartete Bedrohung und in dieser Funktion überlebenswichtig – sie schärft die Aufmerksamkeit und bereitet auf Handeln vor.
  • Angststörungin: Angst
  • Angstzuständesiehe Angst
  • Atemmeditationin: Achtsamkeit
  • AtemtechnikenAtemtechniken sind Übungen, die über eine bewusste Atmung die körperliche Anspannung senken.
  • Aufmerksamkeitsiehe Achtsamkeit
  • Aufmerksamkeitsspannesiehe Digitale Achtsamkeit
  • Augenhöhesiehe Wertschätzung
  • Autogenes Trainingin: Entspannungstechniken
  • Autopilotsiehe Achtsamkeit

B

  • BedürfnisseBedürfnisse sind allgemeine menschliche Grundanliegen wie Sicherheit, Verlässlichkeit, Anerkennung oder Ruhe – sie sagen, worum es geht, aber nicht, wie es zu erfüllen ist.
  • Beobachtungin: Gewaltfreie Kommunikation
  • Betriebliches GesundheitsmanagementBetriebliches Gesundheitsmanagement, kurz BGM, ist der planvolle Umgang eines Betriebs mit der Gesundheit der Beschäftigten – von den Arbeitsbedingungen über die Wiedereingliederung bis zu freiwilligen Angeboten.
  • Beziehungsebenein: Vier-Ohren-Modell
  • Beziehungskonfliktin: Konflikt
  • Bildschirmzeitin: Digitale Achtsamkeit
  • Bittein: Gewaltfreie Kommunikation
  • Blickkontaktsiehe Kommunikation
  • Body-Scanin: Achtsamkeit
  • BoreoutBoreout bezeichnet einen Zustand aus anhaltender Unterforderung, Langeweile und dem Gefühl, keinen Sinn in der eigenen Arbeit zu finden.
  • BurnoutBurnout bezeichnet einen Zustand tiefer Erschöpfung, der aus dauerhafter Belastung ohne ausreichende Erholung entsteht und sich auf die Arbeit bezieht.
  • Burnout-PräventionBurnout-Prävention umfasst alles, was verhindert, dass aus dauerhafter Belastung eine Erschöpfung wird, aus der es keinen kurzen Weg zurück gibt.

C

  • Chronischer Stressin: Stress
  • Coachingin: Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Compassion FatigueCompassion Fatigue, auf Deutsch Mitgefühlserschöpfung, bezeichnet die Erschöpfung, die entsteht, wenn jemand über lange Zeit das Leid anderer mitträgt.
  • Cortisolin: Stressreaktion

D

  • DankbarkeitDankbarkeit ist die Fähigkeit, das wahrzunehmen und anzuerkennen, was im eigenen Leben trägt – auch dann, wenn vieles schwierig ist.
  • Dauerstressin: Stress
  • DeeskalationDeeskalation bezeichnet alles, was die Anspannung in einer zugespitzten Situation senkt, bevor sie in Aggression oder Abbruch kippt.
  • Denkfallenin: Glaubenssätze
  • Denkmusterin: Glaubenssätze
  • Depressionin: Burnout
  • Digital Detoxin: Digitale Achtsamkeit
  • Digitale AchtsamkeitDigitale Achtsamkeit bedeutet, bewusst zu entscheiden, wann und wofür digitale Geräte genutzt werden, statt dem nächsten Impuls zu folgen.
  • Distressin: Stress
  • Dramadreieckin: Konflikt
  • Druckmittelin: Manipulation
  • Du-Botschaftsiehe Ich-Botschaft

E

  • Eigenverantwortungin: Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Einsamkeitin: Burnout
  • Eisenhower-MatrixDie Eisenhower-Matrix ordnet Aufgaben in vier Felder, gebildet aus den Fragen „wichtig?“ und „dringend?“.
  • Emotionale IntelligenzEmotionale Intelligenz bezeichnet die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen, zu nutzen und zu regulieren.
  • Emotionensiehe Gewaltfreie Kommunikation
  • Emotionsregulationin: Empathie
  • EmpathieEmpathie ist die Fähigkeit, die Gedanken und Gefühle eines anderen Menschen nachzuvollziehen, ohne sie zu den eigenen zu machen.
  • Energiebilanzsiehe Erholung und Pausen
  • EntspannungstechnikenEntspannungstechniken sind erlernbare Verfahren, die die körperliche Anspannung gezielt senken – über die Muskeln, über den Atem oder über die Vorstellung.
  • Erfolgstagebuchin: Selbstwirksamkeit
  • Erholung und PausenErholung ist der Vorgang, bei dem verbrauchte Kräfte wieder aufgefüllt werden und der Körper auf sein Ruheniveau zurückkehrt.
  • Erlauberin: Innere Antreiber
  • Erschöpfungin: Burnout
  • EskalationsstufenDie Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl beschreiben, wie ein Konflikt in neun Schritten von der Verhärtung bis zur gemeinsamen Zerstörung fortschreitet.
  • Eustressin: Stress

F

  • FeedbackFeedback ist eine Rückmeldung über beobachtetes Verhalten und dessen Wirkung, verbunden mit einem Wunsch für die Zukunft.
  • Fehlerkulturin: Feedback
  • FlowFlow bezeichnet den Zustand, in dem jemand völlig in einer Tätigkeit aufgeht, das Zeitgefühl verliert und die Anstrengung nicht mehr als Anstrengung erlebt.
  • Fokuszeitensiehe Digitale Achtsamkeit
  • Framingsiehe Reframing
  • Fremdwahrnehmungin: Selbstfürsorge
  • Frühwarnzeichenin: Burnout
  • Führungin: Betriebliches Gesundheitsmanagement

G

  • GaslightingGaslighting bezeichnet das systematische Infragestellen der Wahrnehmung, der Erinnerung oder des Urteilsvermögens eines Menschen, bis dieser sich selbst nicht mehr traut.
  • Gedankenmusterin: Glaubenssätze
  • Gefühle benennenin: Gewaltfreie Kommunikation
  • Gefühlsvokabularin: Gewaltfreie Kommunikation
  • Gehmeditationin: Achtsamkeit
  • Gelassenheitin: Zufriedenheit
  • Gewaltfreie KommunikationGewaltfreie Kommunikation ist eine von Marshall B.
  • Gewohnheiten ändernEine Gewohnheit ist ein automatisierter Ablauf aus Auslöser, Handlung und Belohnung, der ohne Entscheidung abläuft.
  • GlaubenssätzeGlaubenssätze sind verinnerlichte Überzeugungen über sich selbst, andere und die Welt, die als Tatsache erlebt werden statt als Meinung.
  • Grenzen setzenGrenzen setzen bedeutet, die eigene Belastbarkeit wahrzunehmen und sie gegenüber anderen zu vertreten – freundlich im Ton und klar in der Sache.
  • GrübelnGrübeln ist wiederholtes Denken über dieselbe Sache, das zu keinem Ergebnis führt und die Stimmung verschlechtert.

H

I

  • Ich-BotschaftEine Ich-Botschaft beschreibt, was jemand wahrnimmt, fühlt und braucht, statt dem Gegenüber eine Eigenschaft zuzuschreiben.
  • Immunsystemin: Stressreaktion
  • Innere AntreiberInnere Antreiber sind unbewusste Leitsätze, die unter Druck automatisch das Steuer übernehmen, etwa „Sei perfekt“ oder „Mach es allen recht“.
  • Innerer KritikerDer innere Kritiker ist die abwertende Stimme im eigenen Kopf, die Fehler vergrößert, Erfolge kleinredet und häufig in der zweiten Person spricht.
  • Isolationin: Burnout

K

  • KillerphrasenKillerphrasen sind Standardsätze, die einen Vorschlag abwürgen, ohne sich mit ihm zu beschäftigen – etwa „Das haben wir immer so gemacht“ oder „Dafür haben wir keine Zeit“.
  • Klärungsfragenin: Aktives Zuhören
  • Klärungsgesprächin: Konflikt
  • Kohärenzgefühlsiehe Resilienz
  • KommunikationKommunikation ist der Austausch von Informationen zwischen Menschen – über Worte, über Stimme und über den Körper zugleich.
  • KonfliktEin Konflikt ist ein Zusammenstoß unvereinbarer Interessen, Ziele oder Sichtweisen zwischen Menschen, die aufeinander angewiesen sind.
  • Konfliktkompetenzsiehe Konfliktmanagement
  • KonfliktmanagementKonfliktmanagement ist der bewusste Umgang mit Konflikten in einer Organisation – von der Vorbeugung über die Klärung bis zur Nachsorge.
  • Kongruenzsiehe Kommunikation
  • Körpersprachein: Kommunikation
  • Kraftquellenin: Resilienz
  • Krisenkommunikationsiehe Kommunikation
  • Kritik annehmenin: Feedback

L

M

N

O

P

R

  • ReframingReframing bedeutet, eine Situation in einen anderen Deutungsrahmen zu stellen und dadurch anders auf sie reagieren zu können.
  • Reizüberflutungin: Stress
  • ResilienzResilienz ist die Fähigkeit, belastende Zeiten zu überstehen und danach wieder auf ein tragfähiges Niveau zurückzufinden.
  • Respektsiehe Wertschätzung
  • Risikofaktorenin: Resilienz
  • Routinenin: Gewohnheiten ändern
  • Rückmeldungsiehe Feedback

S

T

U

V

  • VergebungVergebung bedeutet, den Groll gegenüber jemandem loszulassen, der Unrecht getan hat – ohne das Geschehene gutzuheißen und ohne die Beziehung wieder aufnehmen zu müssen.
  • Vergleichsfallein: Selbstwertgefühl
  • Verhaltenstherapiein: Angst
  • Verwunderungsfragein: Aktives Zuhören
  • Verzögerungssatzin: Schlagfertigkeit
  • Vier-Ohren-ModellDas Vier-Ohren-Modell des Psychologen Friedemann Schulz von Thun beschreibt, dass jede Äußerung vier Botschaften zugleich enthält: eine Sachinformation, eine Selbstkundgabe, einen Beziehungshinweis und einen Appell.
  • Vitamin Dsiehe Burnout

W

  • Warnsignalein: Burnout
  • WertschätzungWertschätzung ist die Haltung, einen Menschen unabhängig von seiner Leistung als wertvoll zu behandeln – sichtbar in Zeit, Aufmerksamkeit und Verlässlichkeit.
  • Widerstandskraftsiehe Resilienz
  • Winterbluesin: Burnout
  • Wohlbefindenin: Zufriedenheit
  • Work-Life-BalanceWork-Life-Balance bezeichnet ein Verhältnis von Arbeit und übrigem Leben, das auf Dauer tragfähig ist.

Z

  • ZeitdruckZeitdruck ist das Erleben, für eine Aufgabe weniger Zeit zu haben, als sie braucht.
  • ZeitmanagementZeitmanagement ist die bewusste Entscheidung darüber, was mit der verfügbaren Zeit geschieht und in welcher Reihenfolge.
  • ZufriedenheitZufriedenheit ist die überdauernde Bewertung des eigenen Lebens als stimmig – anders als Glück, das ein kurzer Gefühlszustand ist.
  • Zuhörensiehe Aktives Zuhören
  • Zynismusin: Burnout